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Sisyphus

by Leiþa

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Just a Trans Metalhead
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Just a Trans Metalhead I have no idea how to pronounce the project name but hell yeah Favorite track: Endlos.
Fusarium
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Fusarium Very good surprise. 100% Recomended! Favorite track: Sisyphus.
David Fischer
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David Fischer The lyrics are sending shivers down my spine. While doubt and self-loathing are not a thing that anyone should suffer from, Noise at least poured these emotions in musical form to create a tremendously good black metal record. Really enjoy the guitar tone, vocals, influences and different vibes here - posty, at times jazzy, depressive. This man obviously has an enormous talent for writing great closers. I hope that we will hear much more of his talent in the years to come. Great record! Favorite track: Töte dich.
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    It comes with a 12 page booklet and a black trey.

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1.
Sisyphus 04:45
Rastlos schleife ich Die Peitschen leiten mich Doch nur ein weiterer Schritt In die Leere Die Last so furchtbar groß Schlepp mich die Berge hoch Von früh bis Abendrot Nimm die Seele Die Füße taub und stumpf Der Rücken grau und krumm Die Schritte laut und dumpf Marschiere weiter Breche mich Leugne mich Verfluche mich Ich schleppe weiter Steif die Glieder Marsch fort, Marsch fort Ich schreite wieder Marsch fort, Marsch fort Verzweifelte Lieder Marsch fort, Marsch fort Es treibt mich nieder Marsch fort, Marsch voran Rastlos schleife ich Die Peitschen leiten mich In die Leere Die Last so furchtbar groß Schlepp mich die Berge hoch Von früh bis Abendrot Nimm die Seele Die Füße taub und stumpf Der Rücken grau und krumm Die Schritte laut und dumpf Marschiere weiter Flehe nach Endlichkeit Zum Leben keine Zeit Das Schleppen, was mir bleibt Endlich, endlich frei
2.
Endlos 08:39
Träge, schleppend auf der Suche Verfluche jeden Tag Vorwärts trägt mich keine Stufe Jeder Tritt führt mich ins Grab Rückwärts laufen, vorwärts kriechen Erschlagen an jener Wand Sieh mir zu beim Dahinsiechen Mitgefühl zerläuft im Sand Bleib nun endlich liegen Widerstehe der Versuchung Auf beiden Knien kriechend Kein Anrecht auf die Zukunft Der Wille längst gebrochen Der Körper hält nicht stand In Missgeschick verflochten Ein Ungetüm aus Angst Halt dich fest - nicht an mir, nicht an mir Bald zersetzt - von Getier, von Getier Kühl und nass - ist es hier, ist es hier Frühes Grab - gräbst du dir, gräbst du dir Lasse mich sterben Lasse mich faulen Der Trostlosen Tage Trägt mich zu Grabe Nimm mir alles nackt und kalt Lagre den Körper Bis zum Verfall Kein Licht, keine Pforte Kein Erlösen, nur Ertragen Keine himmlischen Stufen Die in die Ewigkeit ragen Keine Glocken, keine Federn Kein Wein und auch kein Brot Ich fange an zu erahnen Ich bin noch nicht tot
3.
Hilfeschreie stummer Kehlen Widerhall in der Kakophonie Heimsucht nur Heimsucht Flüstern träge, trübe Augen Und warum noch klagen Wenn nur ich selbst mich richte Der Urteilsspruch zu wahr Als dass er mich töten könnte Leben um zu leben Kein tiefer Sinn erschlossen Rastlos ziehen Gestalten Durch den sternklaren Tag Sterben um zu sterben Trist und philosophisch Der Wunsch doch so stark Der Arm doch so schwach So pflüge ich mich weiter Durch den Morast meines Dasein Mein Leib zerrt den Karren Von Angst und Hass gelenkt Verdrängung folgt auf blanke Einsicht Die Depression im umkehrschluss Verständlich nun in meinem Zweifel Der ewig mit innewohnt Die Erde dreht sich weiter Auch ohne meinen Trübsinn Die Frage nach dem Ende Ist was am Leben hält Und wenn der Griff sich löst Das Ich mir doch entgleitet Wär‘ es doch das beste Das Schicksal das mir bleibt
4.
Ein Raunen, das den Körper durchfährt Jenes Lodern längst verloren Nichts, das das Feuer nährt Verfluche den Segen Der gegeben wie genommen Steife Glieder, dünn wie Astwerk Verkümmert und verkommen Flieh! Vor dir, vor dir selbst Kein Strick, der dich hält Ein Tag - gibt - zurück Verlier nur kein Stück Melancholisch blicke ich hinauf erkenne nichts Tiefes Trübsal taumelt bis es sich in mich erbricht Praktisch unzulänglich vergilbt und abgeschabt Ein alter Haufen Knochen erhebt sich jeden Tag Heimwärts inmer heimwärts Die Haut so grau wie Stein So sink ich immer tiefer Wie die Jahre ins Gebein Heimwärts immer heimwärts Geborgen und vertraut Und täglich trage ich Doch nur die alte Haut Gib mir Heimat
5.
Mühsal 02:07
6.
Prometheus 05:49
Nur eine Flamme reicht Zu erzürnen, zu ertragen Ein Leben nimmt den Wert Erhebt sich aus den Klagen Der Blutzoll offeriert Entpuppt die bloße Gier Zwei Beine, nur ein Schritt Vorwärts, zurück, stagniert Verdammnis in Wiederkehr Verzurrt im Kreis aus Qual Nimm den Reichen, gib den Armen Du triffst die falsche Wahl Ein Mühlwerk kreist und reibt Der Sud, das blanke Korn Fürbitten abgewiesen Ein Spott, der Götter Hohn Dies war der letzte Schritt Es gibt kein Zurück Der Morgen kommt Die Nacht vergeht Der Blick zum Firmament Stets das Gleiche Aus dem die Sonne brennt Die Ketten nicht zu lösen Der Rost dringt ins Gelenk Sie kreist weiter Stets und ungehemmt Und flehend bet ich Suche nach dem nächsten Tag Nimm mir alles, was geblieben Und gib mir mein eignes Grab Dies war der letzte Schritt Es gibt kein Zurück
7.
Ich selbst mein größter Schuldner Voll mit Argwohn bis zuletzt Der Kopf hängt von meinen Schultern Sein Gewicht stets unterschätzt Ich schleife mein Gewissen Auch wenn’s sich widersetzt Verlier ich den Realismus Rastlos hin und her gehetzt Ein Ort Ein Schritt Ein Wort Ein Blick Und fassungslos ersuch ich Das, was die Seele nährt Ein Wettlauf gegen mich Der Sieg bleibt mir verwehrt Stets gebrochen und gezeichnet Der Feind lebt tief in mir Er treibt mich in den Abgrund in die Zunge eingraviert Der Feind lebt in mir Ich finde keinen Ausweg Ich kämpfe gegen mich Zerrissen und ausgeblutet Nach jedem Selbstangriff Ständig steh ich zwischen Fronten Das Ich, das ich nicht bin Der Teufel auf meiner Schulter Treibt mich in den Wahnsinn
8.
Töte dich 03:22
Ein Splitter im Nichts Sitze nackt in der Dunkelheit Flügelschläge verhallen Nur der Dunst, der mich umgibt Flehend die Hände erhoben Den Himmel anscheinend Erlöse den Geist Und nimm dir, was geblieben Nicht Hiob, nicht Abraham Nicht nieder geschrieben Ich leide im Stillen Keine Silbe erwähnt mich In meinem Zweifel Im Selbstmitleid ertrinke ich Ich will es beenden mit baren Händen Schreie nach Vergebung Bete ich um Zuflucht Mein Gestammel jämmerlich Der unleidigen Leid Der Splitter im Dunkeln Den rastlosen Werther mime ich Ich will es beenden Mit baren Händen Du unnützer Mensch Du kläglicher Feigling Du wertloses Scheusal Los, töte dich

about

This album came to life as a result of doubt and self-loathing.

That pale face that stares right back at you morning after morning from the reflection of your mirror as it displays the miserable outcome of your own existence onto yourself. The bitter taste of bile and cigarette ash you inherit following yet another day trapped in the eternal vicious circle of a worthless existence.

It is those moments certainty spits you in the face with a blend of disgust and resistance.
In moments exactly like that be sure of just one thing:
You are not the only one.

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Dieses Album entstand aus Zweifel und Selbsthass.

Das blasse Gesicht, dass dich Morgen für Morgen aus deinem Spiegel heraus anstarrt, während es dir das elende Ergebnis deiner eigenen Existenz zeigt. Der bittere Geschmack von Galle und Zigarettenasche auf deiner Zunge nach einem weiteren Tag im ewigen Kreis deiner wertlosen Existenz.

Es sind jene Momente, in denen einem die Gewissheit mit einer Mischung aus Ekel und Widerstand ins Gesicht spuckt.
In genau solchen Momenten solltest du dir nur eines sicher sein:
Du bist nicht der einzige.

credits

released June 25, 2021

Live-Drums by Noderra
Logo by Casus Artem
Additional design by basti.works

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about

Noisebringer Bamberg, Germany

Metal-Label from Germany.

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